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√úber Nacht von der Kreis- in die Bundesliga Drucken E-Mail
Geschrieben von Eberhard Franken   
21.06.2016

Einen rasanten Aufstieg hat der BC Krüzkämper von 1960 aus Linden da hingelegt - mit seinen 16 Mitgliedern.

Aus der Kreisliga in die Billardbundesliga Mehrkampf. – Ein Billard-Wunder? Auf jeden Fall ein schneller Aufstieg, den der BC Krüzkämper (BCK) von 1960 da hingelegt hat. Von den insgesamt nur 16 BCK-Mitgliedern - zehn davon aktiv, sechs passiv – kratzen sich viele immer noch ungläubig am Hinterkopf: Der kleine Dahlhauser Billardverein ist für die erste Liga gemeldet und wird nun in der kommenden Saison im Oberhaus mitmischen.

Damit sind neben Titelverteidiger DBC Bochum und dem TuS Kaltehardt ab Herbst 2016 schon wieder drei Bochumer Teams unter den zehn Akteuren im Oberhaus vertreten. „Wir freuen uns riesig darauf“, sagt Dirk Niemann, der Krüzkämper-Vorsitzende. Dass sich der 51jährige freuen kann, liegt einerseits an einem Einspruch des Mitbewerbers Grün-Weiß Wanne, andererseits an der Kreativität der Beteiligten, die eigentlich wieder nach dem gleichen Modus hatten spielen wollen wie in der abgelaufenen Saison: In zwei Gruppen à fünf Mannschaften.

„Dieser Modus war 2015/2016 eine Sonderlösung“, sagt DBC-Geschäftsführer Günter Ulrich, „damit wir mit zwei DBC-Mannschaften - in unterschiedlichen Gruppen - antreten konnten.“ Gegen diesen nun erneut geplanten Modus legten die Wanner Protest ein, „weil es diesen Spielmodus laut DBU-Statuten nicht geben“ dürfe. Michael John, Präsident der Deutschen Billard Union (DBU), so erläutert DBC-Teambetreuer Paul Kimmeskamp, wollte es nicht auf eine gerichtliche Auseinandersetzung mit GW Wanne ankommen lassen.

„Das Votum des DBU-Präsidiums für die eingleisige Liga war zu diesem Zeitpunkt das Bundesliga-Aus für unsere zweite Mannschaft“, resümiert Ulrich. „Es darf dort keine zwei Teams aus einem Verein geben. Wir schrieben den 31. Mai. Meldeschluss und Wechseltermine waren abgelaufen. Unsere Spieler von DBC II standen vor dem Nichts.“ Vor allem für die Nachwuchsspieler Simon und Lukas Blondeel hätte es in Bochum dann kein Entwicklungspotenzial mehr gegeben.

Bundessportwart Kurt Dahlhaus hatte signalisiert, eine Meldung des BCK zu prüfen. „Wir haben schon einen Tag später die nachträgliche Krüzkämper-Meldung an Dahlhaus gefaxt, der dies akzeptierte.“ Nicht zuletzt, weil ihm nach dem Wegfall von DBC II für das Zehner-Feld der Mehrkampf-Liga noch eine Meldung fehlte.

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√úber Nacht von der Kreis- in die Bundesliga Drucken E-Mail
Geschrieben von Eberhard Franken   
21.06.2016

Einen rasanten Aufstieg hat der BC Krüzkämper von 1960 aus Linden da hingelegt - mit seinen 16 Mitgliedern.

Aus der Kreisliga in die Billardbundesliga Mehrkampf. – Ein Billard-Wunder? Auf jeden Fall ein schneller Aufstieg, den der BC Krüzkämper (BCK) von 1960 da hingelegt hat. Von den insgesamt nur 16 BCK-Mitgliedern - zehn davon aktiv, sechs passiv – kratzen sich viele immer noch ungläubig am Hinterkopf: Der kleine Dahlhauser Billardverein ist für die erste Liga gemeldet und wird nun in der kommenden Saison im Oberhaus mitmischen.

Damit sind neben Titelverteidiger DBC Bochum und dem TuS Kaltehardt ab Herbst 2016 schon wieder drei Bochumer Teams unter den zehn Akteuren im Oberhaus vertreten. „Wir freuen uns riesig darauf“, sagt Dirk Niemann, der Krüzkämper-Vorsitzende. Dass sich der 51jährige freuen kann, liegt einerseits an einem Einspruch des Mitbewerbers Grün-Weiß Wanne, andererseits an der Kreativität der Beteiligten, die eigentlich wieder nach dem gleichen Modus hatten spielen wollen wie in der abgelaufenen Saison: In zwei Gruppen à fünf Mannschaften.

„Dieser Modus war 2015/2016 eine Sonderlösung“, sagt DBC-Geschäftsführer Günter Ulrich, „damit wir mit zwei DBC-Mannschaften - in unterschiedlichen Gruppen - antreten konnten.“ Gegen diesen nun erneut geplanten Modus legten die Wanner Protest ein, „weil es diesen Spielmodus laut DBU-Statuten nicht geben“ dürfe. Michael John, Präsident der Deutschen Billard Union (DBU), so erläutert DBC-Teambetreuer Paul Kimmeskamp, wollte es nicht auf eine gerichtliche Auseinandersetzung mit GW Wanne ankommen lassen.

„Das Votum des DBU-Präsidiums für die eingleisige Liga war zu diesem Zeitpunkt das Bundesliga-Aus für unsere zweite Mannschaft“, resümiert Ulrich. „Es darf dort keine zwei Teams aus einem Verein geben. Wir schrieben den 31. Mai. Meldeschluss und Wechseltermine waren abgelaufen. Unsere Spieler von DBC II standen vor dem Nichts.“ Vor allem für die Nachwuchsspieler Simon und Lukas Blondeel hätte es in Bochum dann kein Entwicklungspotenzial mehr gegeben.

Bundessportwart Kurt Dahlhaus hatte signalisiert, eine Meldung des BCK zu prüfen. „Wir haben schon einen Tag später die nachträgliche Krüzkämper-Meldung an Dahlhaus gefaxt, der dies akzeptierte.“ Nicht zuletzt, weil ihm nach dem Wegfall von DBC II für das Zehner-Feld der Mehrkampf-Liga noch eine Meldung fehlte.

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Simon Blondeel holt Bronze in Kopenhagen Drucken E-Mail
Geschrieben von Lukas Blondeel   
23.05.2016

Am vergangenen Donnerstag flog Simon Blondeel mit seinem Vater Fabian zur U21 Europameisterschaft Freie Partie nach Kopenhagen, wo im  Grøndal  Multicenter gespielt wurde.
Insgesamt neun Spieler aus sieben Ländern standen sich gegenüber. Der in Deutschland spielende Ferry Jong sagte kurz vor Beginn des Turnieres ab.
Dietmar Schintgen vom europäischen Billardverband lies trotzdem in 2 Gruppen antreten.
Aus Bochumer Sicht gab es zwei Sportler, die man besonders beobachtete. Denn neben dem Youngster Simon Blondeel, der in Gruppe A antrat, stand vor allem der Titelverteidiger und Starspieler des DBC Bochum Sam van Etten im Blickfeld. Dass es zu diesem Aufeinandertreffen im Halbfinale kommen würde, hatte man bis dahin nicht für möglich gehalten.
Noch zu Beginn galt Simon als Aussenseiter. Mit 16 Jahren war er mit Abstand der jüngste Teilnehmer des Turnieres.
Das erste Spiel gewann Simon gegen den späteren tschechischen Finalisten Ondreij Hosek 250:217 in 13 Aufnahmen. „Simon hat taktisch sehr clever gespielt und mit 2 großen Serien die Partie nach Hause gebracht“, beschrieb Vater Fabian die erste Partie des Tages.
Im folgenden Spiel gegen den Luxemburger Maxime Schreiner ging Simon somit als Favorit an den Tisch. Simon fing hervorragend an, scheiterte jedoch an den eigenen Nerven und wirkte später bei einigen Schlüsselpositionen eher verkrampft und unkonzentriert. Ungefährdet blieb jedoch trotzdem sein Sieg und so konnte er auch dieses Spiel 250:97 in 13 Aufnahmen gewinnen. Somit stand Simon am Abend auf Platz eins seiner Gruppe und stand am folgenden Tag einem der Favoriten, Pierre Martory, aus Frankreich gegenüber.
Diese Partie verlor er in einer Aufnahme 300:0. Weil Simon gegen seinen französischen Konkurrenten bisher noch nicht verloren hatte, tat dies besonders weh. „Ich weiss, dass Pierre einer der besten Techniker des Turniers ist, deshalb muss ich die Partie abhaken und mich jetzt ganz auf das Viertelfinale konzentrieren“, antworte er später auf die Frage, wie er sich nun fühle.
Das Viertelfinale gegen Jim van de Zalm aus den Niederlanden wurde dann die Sensation, die aus Bochumer Kreisen wahrlich nicht jeder erwartet hatte. Fünf Aufnahmen waren es am Ende, die Simon seinem Gegner gab und das Spiel 300:252 gewann. Dazu kam eine grandiose 230er Serie. „Das Spiel war der absolute Hammer. Ich bin überglücklich.“
Doch Simons Halbfinalgegner war niemand anders als Sam van Etten. Dieser hatte bis dato einen Generaldurchschnitt von 150 gespielt. „Er ist einer der besten Spieler der Welt und nicht nur im Juniorenbereich“, wusste Simon einzuschätzen.
Dass zwischen den beiden noch ein Unterschied liegt, sah man dann im Halbfinale. Simon bekam die Möglichkeit in der zweiten Aufnahme die Bälle kontrolliert zu spielen, lieferte sich allerdings einen Patzer, den er teuer zu stehen bekam. Sam nutzte die Möglichkeit und gewann die Partie klar und deutlich 300:2.
Doch trotz der Enttäuschung die Chance nicht genutzt zu haben, konnte Simon sich über eine Bronzemedaille in der U21 freuen.
Sam musste im Finale gegen den Tschechen Ondreij Hosek ran.
Das dort zwei Spitzenspieler aufeinander trafen war schnell zu erkennen. So trennten sich beide erst 300:300.
Nach 2 Verängerungen musste sich Sam 2:0 geschlagen geben.
Dennoch bleiben 2 Medaillen des Turniers in Bochumer Hand.

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Wolfgang Kuhnke ist Deutscher Meister Drucken E-Mail
Geschrieben von Fabian Blondeel   
08.05.2016
Am vergangenen Wochenende wurden die Deutschen Senioren Meisterschaften im Cadre 35/2 in Kassel ausgetragen.
Insgesamt 12 Senioren in drei Vierergruppen traten gegeneinander an und spielten um den Titel.
Wolfgang Kuhnke, am Samstag gerade 76 Jahre alt geworden, setzte sich in der Vorrunde gegen seine drei Kontrahenten ohne Schwierigkeiten mit einem Generaldurchschnitt von 14,06 durch.
Im anschließenden Viertelfinale gewann er 200:149 in 10 Aufnahmen gegen Gerd Kellermann vom SV Friedrichsfeld.
Nachdem er auch das erneute Aufeinandertreffen mit Heinz Sommer 200:142 in 12 Aufnahmen gewann, erreichte er das Finale gegen den Osterather Heribert Leufgen.
Auch hier konnte Kuhnke überzeugen und gewann das Finale ohne Schwierigkeiten 198:112 in 15 Aufnahmem.
Wir gratulieren ihm zu diesem tollen Erfolg recht herzlich
!
Letzte Aktualisierung ( 08.05.2016 )
 
Wieder kein internationaler Titel Drucken E-Mail
Geschrieben von Eberhard Franken   
28.04.2016

National ist Billard-Bundesligist DBC Bochum eine Institution: Kampfkraft, Einsatzwillen und Erfolg stimmen seit Jahrzehnten. Nicht weniger als 26 Deutsche Meistertitel sammelten die Billard-Asse in dieser Zeit. International allerdings will sich im Mannschaftswettbewerb der klassischen Karambolage-Disziplinen der ersehnte Erfolg einfach nicht einstellen. Bei der Europameisterschaft der Classic-Teams in Prag schieden die sieggewohnten Bochumer bereits in der Vorrunde aus.

Zwar gelang es den Bochumern tatsächlich, die Rekordmeister und Mitfavoriten vom niederländischen Team Etikon erneut zu schlagen, eine deftige 0:6-Niederlage gegen die Asse aus dem französischen Chartres besiegelte dann aber das Aus. „Unser Hoffnungsträger Sam van Etten, „so der neue Geschäftsführer Günter Ulrich, „blieb in allen Partien unter seinen Möglichkeiten.“

In der Begegnung mit Etikon unterlag van Etten (Cadre 47/2) dem Ex-DBC-Spieler Henri Tilleman mit 37:250 in drei Aufnahmen. Thomas Nockemann schlug seinen „Lieblingsgegner“ Patrick Niessen in seiner Lieblingsdisziplin Cadre 71/2 knapp mit 200:184/4. Ludger Havlik spielte gegen die „Einband-Riesen“ Jean-Paul de Bruijn eine Superpartie und gewann 120:95/10. „Nun hing unser Weitkommen vom Ergebnis gegen Chartres ab“, bilanziert Ulrich.

Relativ knapp war es zwischen Sam van Etten und Willy Gèrimont (185:250/8). Die Teamkollegen Nockemann und Xavier Gretillat, vor Wochen noch gemeinsam Deutscher Meister bekämpften sich hart beim 178:200/4. Was blieb waren zwei Bochumer Niederlagen. Und auch Ludger Havlik konnte nicht an seine Klasseleistung aus dem ersten Spiel anknüpfen: Er unterlag Jackie Justice mit 55:120/18 und die 0:6-Katastrophe war perfekt.

„Uns bleibt immerhin der winzige Trost“, so Günter Ulrich, „dass wir dem späteren Finalisten Chartres unterlegen war.“ Den Titel holten sich erneut die Billardasse von Vitkov Prag. Das nächste Finale findet also wieder an der Moldau statt. „Vielleicht sind wir dabei. Und vielleicht klappt es dann.“

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